RSS Feeds
Impressum
login

Artikel zur Kategorie: Bergwandern


Geschrieben von Michael am Montag, 22. Juli 2013

Sonne pur - nur vereinzelt zeigten sich ein paar "ungefährliche" Wolken - und ein angenehmer Luftzug begleiteten uns bei der sechsstündigen Drei-Gipfel-Rundtour im Wendelsteingebiet auf der wir 900 Höhenmeter meisterten.

Leider beteiligten sich nur 5 LG-Bergfexen bei dieser sonnen- und aussichtsreichen Rundtour im Mangfallgebirge - aber: wir durften mit Erna und Ahmed sogar zwei gut trainierte Neulinge in unserer Bergwandergruppe begrüßen. Diese gut zu gehende, mittelschwere und relativ wenig begangene Wanderung über drei dem Wendelstein vorgelagerten Gipfel (Mitterberg, Rampoldplatte, Hochsalwand) hätte durchaus ein paar Teilnehmer mehr verdient gehabt.

Vom Parkplatz im Jenbachtal (Anfahrt von Bad Feilnbach) führte uns ein Wanderweg (eher zu empfehlen: Eggersteig) in 1 Stunde und fast 400 Hm auf den Gipfel des Mitterbergs (1.214m). Bereits von dieser unauffälligen Graskuppe (mit Gipfelkreuz) ist ein herrlicher Rundumblick möglich, der allerdings durch das diesige Wetter eingeschränkt war (Chiemsee war nicht zu sehen). An der Schuhbräualm (Berglaufziel Anfang August) und Rampoldalm vorbei folgten wir einem schmalen Pfad über Wiesenhänge bis zum Gipfelkreuz der Rampoldplatte (1.422m). Für unsere erste Brotzeit unweit des Gipfels suchten wir uns ein schattiges Plätzchen. Nachdem schon der kurze steile Abstieg von der Rampoldplatte die Zuhilfenahme beider Hände erforderte, wurde der Anstieg zur Hochsalwand noch etwas anspruchsvoller (nach unserer Einschätzung wohl aber keine schwarze Wegmarkierung notwendig). Schrofiges steiles Gelände, hohe Steinstufen und Drahtseilversicherungen machten in dieser 30-minütigen Passage unsere Wanderstöcke überflüssig. Vom Rücken der Hochsalwand schließlich führte uns ein schmaler Pfad durch Latschen zum Gipfel der Hochsalwand (1.624m) mit herrlichem Rundumblick und schon einigen Berggenießern. Auch der berühmte Wendelstein mit der Zahnradbahn-Trasse rückte uns immer näher. Eine kleine Gipfelbrotzeit stärkte uns für den Abstieg zur Reindleralm, in der wir kurz einkehrten und sowohl mit einheimischen Wanderen small talk hielten als auch mit der Sennerin Elisabeth und der Bäuerin samt ihrer beiden kleinen Söhnen. Über einem bewaldeten Hang stiegen wir in Serpentinen einen bewaldeten Hang hinunter bis zum aufgekiesten Geo-Trail. Ein kleiner Abstecher unserer Rundtour führte uns kurz vor dem Parkplatz im Jenbachtal zur Wirtsalm und genossen im Biergarten Kaffee und Kuchen, Süßes und Saures.

Insbesondere der sich ändernde, sehr imposante Blick zum Wendelstein gab der Tour eine besondere Note.

Bilder sind online.

 

Geschrieben von Michael am Dienstag, 18. Juni 2013

Koasamarsch am 17. Juni 2013 – LG Mettenheim mit Pokal ausgezeichnet

Bei der etwas anderen Bergwanderung, der 44. Auflage des internationalen IVV-Koasamarsches waren wir mit 7 Bergwanderern dabei. Während wir uns zu sechst auf den 20 km langen Koasamarsch machten, gönnte sich Christl sogar den Koasamarathon mit 42km und beträchtlichen 1.460 Höhenmetern. „Schön war’s“ mailte sie „schön anstrengend!“. Aber nicht nur für Christl.

Für uns ging es zunächst von Ebbs aus in östlicher Richtung auf einer Asphaltstraße in Richtung der weithin sichtbaren Wallfahrtskirche St. Nikolaus und zum Fuße des Zahmen Kaisers. Im kühlenden Wald führte uns ein lehmiger und lettiger – wie der Einheimische sagt – steiler Steig aufwärts. Und unser Schweiß floss in Strömen – nicht gerade die angenehmsten Bedingungen für unsere drei neuen Bergfexen Andrea, Doris und Gabi. Kurze Stärkungen und Fotostopps wie an der Gedenkstelle „Musikantenrast“ gönnten wir uns hin und wieder. Eine kurze Drahtseil gesicherte Passage mit dem unterhalb liegenden Schneefeld bot uns etwas Abwechslung. Allmählich wurde der Wald lichter, die Felsaufbauten rückten näher und nach rd. 3 Stunden und knapp 900 Höhenmetern erreichten wir die wunderbar gelegene Vorderkaiserfeldenhütte (1.388m) mit einem Alpenpflanzengarten. An der höchsten Stelle der Tour holten wir uns neben dem Kontrollstempel auch lauwarmen gesüßten Tee und erfrischende Apfelspeitel. Eine ausgiebige Rast auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf die berühmten Kletterberge des Wilden Kaisers entschädigte für die doch beträchtlichen Anstiegsstrapazen. Von nun an ging‘s bergab: gleich 900 Höhenmeter, vorbei an der Ritzaualm und dem Veitenhof führte uns eine gekieste Forststraße zum Kaisertaleinstieg in Kufstein-Eichelwang. Am nahegelegenen Kieswerk bzw. an der Einfahrt zum 2008 eröffneten und 823m langen Anna-Tunnel war die zweite Kontroll- und Labestelle eingerichtet. Von hier an brachte uns ein schattiger Wanderweg entlang des Fußes des Zahmen Kaisers in Richtung Ebbs. Auf dem abschließenden Kilometer durften wir noch die Ruhe im Örtchen Ebbs genießen und die schön heraus geputzten Bauern- und Ferienhäuser bestaunen.

Knapp 8 Stunden nach dem Start in Ebbs waren wir wieder bei Start und Ziel an der Schule eingetroffen. Obwohl das Blaskonzert und die Ehrung bereits vorüber waren, erhielten wir als einer der teilnehmerstärksten Vereine noch einen Pokal als Andenken an unsere Strapazen überreicht. Knapp 900 Höhenmeter – so viele wie noch nie – für Gabi, Doris und Andrea. Ihren Bergsteigerkarrieren steht nun nichts mehr im Weg! (Michael)

Geschrieben von Michael am Sonntag, 26. Mai 2013

Das Champions-League-Finale und unsere Einstiegswanderung in die Bergsaison 2013 fanden zwar am selben Tag statt, aber durch einen gestrafften Ablauf unserer Eröffnungstour konnten wir 'alles' mitnehmen ... zur Zufriedenheit aller 18 jungen und junggebliebenen Wanderer (und Biker Walter).
Zudem hatten wir großes Wetterglück, denn die beiden Tiefs 'Bob' und 'Christopher', die aus Irland zu uns rüberzogen, hatten uns am vergangenen Wochenende fest im Griff und brachten eisige Temperaturen und ausreichend Niederschlag (in höheren Regionen auch Schnee) mit.

Unsere nicht zu anstrengende Bergwanderung begannen wir am Achner Lagerplatz, ca. 2 km von Anger entfernt und führte uns nach rd. 7 km und 670 Höhenmetern zur Stoißeralm am Großen Teisenberg (1.333m). Entlang der Stoißerache ging es zunächst mässig ansteigend ca. 2 km taleinwärts, ehe wir am Anwesen Kohlhäusl uns in ein Waldgebiet mit kurviger Wegführung begaben. Kurz nach Kilometer 4, wo sich unweit Alpenbach, Poschenockbach und Stoißermaisbach zur Stoißerache vereinen nimmt die Steilheit des Weges spürbar zu. Nach Verlassen des Waldes erreichen wir schon das Almgebiet, das uns an schönen Tagen einen herrlichen Blick auf das Bergpanorama (Untersberg, Hochstaufen, Zwiesel) freigibt. Nur heute können wir leider die nahe Berge nur erahnen. Dafür entschädigte uns aber der Anblick des in der vergangenen Nacht frisch gefallenen Schnees. Nach unserem rd. zweistündigen Aufstieg erreichten wir die urige Berghütte und ließen uns eine warme Suppe, Kaffee und Kuchen sowie vor allem den Kaiserschmarrn (ohne Rosinen) vortrefflich schmecken.

Dadurch waren wir ausreichend gestärkt, um unsere 26 Bergläufer - 'Gamsen' genannt - frenetisch anzufeuern, die unter den mehr als 120 Teilnehmern wiederum das größte Team stellte. Die 6. Auflage (zum 4. mal zur Stoißeralm) brachte uns zwei neue Vereinsmeister: Ingrid Knollhuber und Vorjahres-Vize Boris Kirst stürmten die 670 Höhenmetern am schnellsten hinauf. Gratulation an alle unsere 'Gamsen' für die enorme sportliche Leistung, die wir an diesem Samstag leider vor Ort nicht ausreichend würdigen konnten. Das Finale rief .... (Michael)

Geschrieben von Michael am Montag, 04. März 2013

Im Almengebiet des Thorau genossen 9 Schneeschuhwanderer des LG einen herrlichen sonnenverwöhnten Frühlingstag.

Vom bereits voll besetzten Parkplatz an der Glockenschmiede zwischen Ruhpolding und Brand führten uns Vize-Guide Ade und Guide Karl zunächst an der historischen Glockenschmiede (gegründet 1646, heute Museum) vorbei und von dort  auf einer Schnee bedeckten Forststraße und mit Rauschberg im Rücken entlang der Bachschlucht des Thoraubaches. Nachdem wir den sonnendurchfluteten Bergwald (mit sichtbarem Lawinenabgang) hinter uns ließen, erreichten wir nach 90-minütigem Aufstieg das von Nesselauer Schneid und Thorauschneid (1.470m) eingerahmte und von einer mit eineinhalb Meter dicken Schneedecke bedeckte Almgebiet der Thoraualmen (1.210m). Von der Besteigung des Thoraukopfes (1.481m), dem kleinen Bruder des Hochfelln hielten uns einige in letzter Zeit abgegangene Lawinen ab - vielleicht spielte auch der sichtbar steile Anstieg eine ungeordnete Rolle? Umso mehr genossen wir die "Einladung" der Großgschoderkaser-Pächter, unsere ersehnte Brotzeit auf der bequemen Holzbank im Freien vor der Alm bei einem ungezwungenen Ratsch und wunderschönem Blick auf den Reitstein (1.250m), Gröhrkopf (1.562m) und Weißgrabenkopf (1.578m) einzunehmen. Hier konnten wir ausgiebig, die in den letzten Wochen in Mühldorf kaum sichtbare Sonne in uns aufsaugen und die Ruhe dieses im Winter von nur einigen Skitourengehern besuchten Almgebietes genießen.

Geschrieben von David am Montag, 28. Januar 2013

Die viereinhalbstündige Einstiegstour in unser 2. Bergwanderjahr mit stolzen 900 Höhenmetern führte uns – von Karl hervorragend vorbereitet – auf den 1.454m hohen, an der Grenze zu Bayern auf Tiroler Seite gelegenen Wandberg. Ein wirklich lohnenswerter Aussichtsgipfel mit beeindruckendem Blick auf das gegenüber gelegene Massiv des Zahmen und Wilden Kaisers.

Gleich 20 begeisterte Schneeschuhgänger zogen bei herrlichem Winterwetter im Gänsemarsch vom Parkplatz Ritzgraben südlich von Sachrang abwechselnd auf flachen Forststraßen und steileren Hängen hinauf zur sog. Schönen Aussicht, ließen nördlich die Karspitze (1.239m) liegen und rasteten ein Weilchen vor der nicht bewirtschafteten Staudinger Alm. Mit Tee und Riegel stärkten wir uns, um den doch heftigen, nicht gespurten steilen Gipfelaufbau des Wandbergs zu bezwingen. Vor dem obligatorischen Gipfelfoto hieß es jetzt zunächst „Jacke überziehen“, denn ein eisiger böiger Wind ließ uns die herrliche Rundumsicht leider viel zu kurz genießen.

Egal – die Einkehr lockte schon. Beim Abstieg über den schneereichen Ostrücken des Wandbergs ließ sich schon erkennen, wer unbedingt seine geleerten Speicher in der Wandberghütte (1.407m) auffüllen wollte. Beim Hüttnwirt Sepp waren wir hierbei bestens aufgehoben – bei erfrischenden Getränken, warmen Speisen, kochendem Kaffee und leckerem Apfelrührkuchen.

Auch den Abstieg über die Windbichler Alm (reger Rodelverleih) meisterten wir wieder unfallfrei – abgesehen von dem einen oder anderen harmlosen Sturz.

Ein wunderschöner Schneetag in den Bergen unmittelbar vor dem angesagten Wärmeeinbruch. (Michael)

mehr...
 

69 Artikel (9 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Im Impressum und unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Hinweise und Informationen.
OK